Party machen… aka Playlists erstellen.

So, bevor ich es vergesse, schreib ich hier mal auf, wie man eine Playliste für eine Party unter Linux erstellt und dann quer über seine Systeme verteilt…

Also so ne Standard-Playliste heisst ja foo.m3u und besteht eigentlich nur aus Dateinamen mit ihren Pfaden. Mehr geht auch, siehe z.B. hier.  Playlisten kann wohl auch mehr oder minder jeder Player und weil eben unter Linux auch m3u, weils offen ist, trotzdem hat mir quodlibet am besten gefallen, da man da Songs einfach mit der rechten Maustaste zu jeweiligen Listen hinzufügen kann und mit einem Haken auch sieht, ob der Song schon drin ist. Ausserdem kann quodlibet die playlists auch mit relativem Pfad speichern. So geht sie eigentlich mit jedem Player und auch mit den mit kopierten Stücken, wenn die Pfade bleiben.

Weil man für die Party evtl. ein schwächeres Gerät hat, welches nicht genug Speicher für die komplette Musiksammlung hat. Kann man diese ja anhand der playlisten kopieren. Hierzu kopiere ich die auf meinem Serverlein vom Verzeichnis “music” in ein Verzeichnis “playlistmusic” mittels folgendem Befehl:

sed "s/#.*//g" < party.m3u | sed "/^$/d" | while read line; do cp --parents "${line}" '../playlistmusic/'; done

Für mehrere Playlisten macht man das für jede Playliste hintereinander. Jetzt noch die playlisten auch in das playlistmusic verzeichnis kopieren. Fertig. Dieses Verzeichnis ist nun komplett eigenständig funktionsfähig und die Musikstücke sind in der gleichen Ordnerstruktur wie im Ausgang vorhanden…

So, jetzt noch die Mucke aufs Android Device, z.B. mit rsync backup. Da muss man keine Kabel anschliessen und es ist eigentlich schnell genug und einmal konfiguriert geht es.
Jetzt noch Playlist Backup nehmen, um die m3u dem Android bekannt zu machen, und gut ist. Als Party Player wird wohl Cross DJ eingesetzt werden, mal schauen, ob ich dann korrigieren muss, dass das alles nicht läuft. Aber wenn nicht, kommt die Mucke auf nen alten Laptop und ich nehme Mixxx.

Der Herr Moore

Immer, wenn ich mir ein neues Speichermedium kaufe, denke ich an meine erste Atari Festplatte mit 20MB und vergleiche das mit der jetzigen Grösse und denke “Holy shit”… bin aber meistens zu faul doch mal konkret auszurechnen, wie das so alles ist. Gestern hab ich in mein Handy eine 128GB µSD Karte eingesteckt… also hat das Teil jetzt insgesamt 144GB “Festplatte”. Das sind dezente 7200 mal so viel, wie der Atari hatte. Über Preis- und Gewichtsrelation mag ich mal gar nicht reden…

JahrMBPreis
1986201200 DM
198840
199080
1992160
1994320
1996640
19981280
20002560
20025120
200410240
200620480
200840960
201081920
2012163840
2014327680
2016655360~ 200 €

Badezimmerspiegel

Eine ganz einfache Bastelarbeit, die aber sehr schön aussieht und einem morgens wenigstens ein wenig den Start erleichtert.

Auf ein normales Sperrholzbrett wird in die Mitte mit Spiegelkleber ein Spiegel geklebt, aussenrum Plastikrasenkacheln nach Geschmack – ich fand die mit Gänseblümchen sehr schön.

Nun kann man mit einem Bohrer an die Stellen, wo man möchte (siehe Bilder), Löcher bohren und in diese mit Heisskleber sogenannte Farbwechsel LEDs (z.B. von Segor) einkleben, Höhe nach Geschmack, die Enden sollten hinten natürlich zum Verlöten rausschauen. Jetzt noch mit blankem Draht hinten alle parallel verlöten, von Zeit zu Zeit ein 100nF Kondensator entflackert das ganze ein wenig, ein 3,6V Netzteil dran und fertig.

Da die LEDs klar sind und so viel zu arg blenden würden, hab ich einfach ein paar von den Blüten von den Plastikstengeln entfernt und mit UHU Hart auf die LEDs geklebt.

Ubuntu Linux aufdem MEDION AKOYA E6416

Auf dem MEDION AKOYA E6416 läuft Ubuntu (hier ein 15.10) mehr oder minder reibungslos. Für den Preis ein schicker Laptop, FullHD, i5 irgendwas, gutes Gewicht. Da kann man die klapprige Tastatur schon in kauf nehmen. Eine SSD und mehr Speicher ist aber auf jeden Fall nötig, aber geht ja alles problemlos einzubauen.

Was aber nicht ab Werk geht sind ein paar Multimedia-Tasten: vor allem Vol+ und Vol- und Mute nerven, da sie hängen bleiben.

Abhilfe schafft folgende Datei (als root):

/etc/udev/hwdb.d/70-keyboard.hwdb

evdev:atkbd:dmi:bvn*:bvr*:bd*:svnMedion:pn*:pvr*
KEYBOARD_KEY_b0=!volumeup
KEYBOARD_KEY_ae=!volumedown
KEYBOARD_KEY_a0=!mute
KEYBOARD_KEY_19=!p
KEYBOARD_KEY_df=sleep

danach noch ein

udevadm hwdb --update

und ein reboot tut auch gut.

Die pn oben in der hwdb datei könnte man wohl noch genauer angeben, aber ich war zu doof, die passende zu finden.

MAMEKiosk – Update

Ein Nachtrag zum MAMEKIOSK:

Jetzt geht es darum das ganze auf RPI2 umzurüsten. Und ne USB Audio Karte reinzubauen. Zweiteres ganz einfach mit nem billig-USB-Dongle und dieser Anleitung.

Das aktuelle Image von piplay ist flugs gezogen, aber: pikeyd geht wohl nicht auf dem RPI2… also geschaut und da gibt es Retrogame was das gleiche machen sollte… sieht auch alles gut aus… aber irgendwas klappt da doch noch nicht ganz. Auf jeden Fall muss die obige Verdrahtung in retrogame.c so hardgecodet sein:


ioStandard[] = {
 { 7, KEY_LEFT }, // Joystick (4 pins) 
 { 9, KEY_RIGHT },
 { 10, KEY_DOWN },
 { 11, KEY_UP },
 { 17, KEY_LEFTCTRL }, // A/Fire/jump/primary 
 { 22, KEY_LEFTALT }, // B/Bomb/secondary 
 { 4, KEY_SPACE }, // C 
 { 8, KEY_5 }, // Credit
 { 15, KEY_1 }, // Start 1P 
 { 14, KEY_2 }, // Start 2P 
 { -1, -1 } }; // END OF LIST, DO NOT CHANGE 

Ob das nun funktioniert hat, kann man z.B. mit input-events 1 nachprüfen (aus dem input-utils paket).

Was ich noch nicht rausbekommen habe: welches das input mapping für die Bestätigung von safequit ist, also hab ich misc_safequit no in advmame.rc gesetzt. Ah, habs: [ui_select] isses… also doch safequit an.

BTW: ich hab doch das alte advmenu vom alten pimame genommen, das gefällt mir wesentlich besser als die ganzen vielen Emulatoren, ich will eh nur advmame.

Ergebnis vom Ganzen? Einiges gelernt, einiges gebastelt und: alles ist viel flüssiger und der Ton eiert nicht mehr rum, wenn die CPU unter Last kommt! Hat sich also gelohnt!